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Mein Garten - Ein Garten im Wandel

  • 30. März 2016
  • 4 Min. Lesezeit

Meinen Garten - einen Bauerngarten - hatte ich von meiner Schwiegermutter übernommen. Sie baute darin Gemüse für den eigenen Bedarf an. Es gab noch ein paar Hühner in einem Gehege und diverse Obstbäume und Beerensträucher. Praktisch, funktionell... aber nicht sehr hübsch.

Der Bauerngarten gehörte zu einem Selbstversorgerhof, was wir jedoch in dieser Form nicht mehr weitergeführt haben. Was bestehen blieb war jedoch die Struktur des Anwesens mit Bauernhaus, diversen Wirtschaftsgebäuden und einem breiten, traktortauglichen Durchfahrtsweg. Dieser Weg war nur eingeschottert und wenig ansehnlich. Wir haben ihm recht bald mit wasserdurchlässigem Pflaster ein neues Gesicht verpasst und teilweise schmäler gemacht - zu Gunsten der Beete rechts und links davon.

Manche Beete entstanden aus vorhandenen Wiesenflächen neu - Rasen konnte man das nicht nennen - und verschwanden aus Zeitmangel wieder unter neu eingesähtem Gras. Bäume wurden gepflanzt, andere gerodet. Spielbereiche für die Kinder - Wiese, Sandkasten, Schaukel - wurden angelegt und wieder entfernt und so hat sich nach und nach der Garten verändert.

In den letzten Jahren konnte ich aus gesundheitlichen Gründen nicht so wie ich wollte. Mein Mann hatte ebenfalls keine Zeit für den Garten - und man kann auch sagen, dass wir hier unterschiedliche Prioritäten haben. Meine Söhne waren teilweise noch zu klein oder schlicht nicht daran interessiert im Garten mitzuhelfen. Darunter hat vor allem der Rasen gelitten... aber auch andere Bereiche waren nicht so wie wir das gerne gehabt hätten. Kurz... es musste sich etwas ändern.

Hier mal ein Übersichtsplan des Grundstücks, damit Ihr Euch vorstellen könnt worüber ich rede.

rotes Dach: Wohnhaus, mit nicht mehr genutztem Stall und Scheune (jetzt Garage für das Auto)

graue Fläche: gepflasterter Hof und Durchfahrt.

hellgrüne Flächen: Beete (Blumen und/oder Gemüse)

ockergelbes Dach: landwirtschaftliche Garade, groß genug für Traktor + Anhänger

dunkelblaues Dach: eine kleine offene Halle, ebenfalls Lagerplatz für alles mögliche

hellblaues Dach: Gewächshaus (2 x 5 m)

hellbelbes Dach: ehemaliges Hühnerhaus, nun das Refugium einer meiner Söhne

dunkelbraune Dächer: Holzschuppen zur Lagerung von Brennholz

weißes Rechteck beim Haus: Balkon, darunter der Zugang zum Garten und ein kleiner Sitzplatz

weißes Rechteck oberhalb vom Haus: ehemaliger Mistsammelplatz

Ausrichtung: oben ist Norden, Sonne haben wir im Garten von morgens 10.00 Uhr bis zum Sonnenuntergang.

Nun jedoch bin ich wieder (halbwegs) fit und so wurde dann letzten Herbst im wahrsten Sinne des Wortes der erste Spatenstich getan um daran was zu ändern. Den Ausschlag gab mein Vorhaben, das letzte mal vor dem Winter den Rasen zu mähen. Ich gab jedoch frustriert auf, als von vier Rasenmähern kein einziger zur Mitarbeit zu bewegen war: Beim einen war das Benzin leer, beim nächsten (ein kleiner Mäher, eher ein Spielzeug als ernstzunehmendes Werkzeug) war das Messer verbogen, ein Luftkissenmäher (der nie so mähte wie ich das wollte) gab keinen Mucks von sich und ein Spindelmäher (ein ererbtes Relikt) streikte weil das Gras zu hoch war. Das Ende vom Lied: ich beschloss, das ich kein Gras mehr im Garten haben wollte.

Groß waren die Rasenflächen ohnehin nie gewesen und dienten eher dazu die diversen Blumen- und Gemüsebeete zu verbinden. Das konnten aber Wege genausogut erledigen.

Drei meiner Jungs haben inzwischen auch ihren Spaß am Garten entdeckt und forderten eigene Blumenbeete. Ich wollte ebenfalls mehr Blumenbeete und die Anbaufläche für Gemüse durfte auch größer werden.

Infolgedessen entstanden flugs in einem Teil des Gartens, auf der ehemaligen "Kinderwiese" ein größeres Gemüsebeet, drei Blumenbeete für die Jungs und ein Blumenbeet für mich. Verbunden wird alles durch einen Weg aus Rindenmulch.

Was sich hier sonst noch findet:

Ein Sitzplatz mit Tisch und Stühlen, eine Grillstelle (die dieses Jahr auch neu gemauert wird), abgehend vom Sitzplatz ein Weg aus Natursteinen zum Gewächshaus. Die Steine wurden ohne Unterbau in die Erde verlegt und inzwischen wächst sogar Salat in den Fugen neben diveresem Unkraut, dem einfach nicht beizukommen ist. Die Grillstelle, die bisher aus zwei übereinandergelegten Betonringen bestand soll nun aus Klinkersteinen gemauert werden, so dass aus der Feuerstelle ein rückenfreundlicherer Grill entsteht.

Da dafür ohnehin Teile des Natursteinweges neu verlegt werden müssen, will ich den ganzen Weg nochmal neu verlegen und dieses mal mit einem vernünftigen Unterbau.

Das Schaukelgerüst steht noch und dient nun als Rankstütze für Bohnen oder Gurken. Das Holz ist so morsch, dass die Schaukeln selbst schon vor zwei Jahren entfernt wurden. Ein oder zwei Jahre wird es aber wohl noch halten und das nutze ich noch aus. Ob es dann ganz entfernt wird oder teilweise als Rankhilfe erhalten bleibt, ist noch offen.

Links der Schaukel, an der Grenze zum Nachbargrundstück, wachsen rote und schwarze Johannisbeeren, rote Stachelbeeren und zwei Spalierapfelbäume, die ich nach und nach zu einem Sichtschutz gestalte will.

Vorher-Nachher-Bilder gefällig? Aber gerne doch :-)

Die "Kinderwiese" vor ca. 5 Jahren...

... hier der gleiche Bereich letzten Herbst.

Hier wurde ein neues ovales Gemüsebeet angelegt. Im Hintergrund sind meine Jungs dabei einen riesigen Meerrettich zu roden und die Blumenbeete anzulegen. Hinter der Schaukel wächst inzwischen eine Oulins Reneclaude. Die Taglillien links der Schaukel gibt es immer noch wie man sieht. Ich mag diese Stauden.

Der Zaun steht auf der Grenze zum Nachbarn und gehört diesem. Mir ist das ganz recht, habe ich so doch schon einen ganz passablen Sichtschutz, der mir nicht viel Schatten wirft.

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