Neue Wege gehen
- 30. März 2016
- 3 Min. Lesezeit
Ich habe eigentlich zwei Gärten. Der eine Teil liegt vom Eingangstor aus gesehen links und umfasst ein Blumenbeet mit Sommerflieder, Taglilien, Rosen, Fetthenne und Magnolie, den Beerengarten mit dem entstehenden Barfußpfad, dem Sitzplatz und den neuen Beeten der Jungs, meinem Staudenbeet, den Gemüsebeeten und dem Gewächshaus.
Hier, auf dem Übersichtsplan, sieht man es nochmal etwas größer. Im ersten Blogpost könnte Ihr Euch das ganze Grundstück anschauen.

Hier ist auch der Vorgarten noch mit drauf. Das langgestreckte Beet direkt am Haus wird für Gemüse genutzt. Es wächst auch hier ein Apfelspalierbaum.

Was sich in diesen Gartenteilen zu tut habe ich Euch in den vorherigen Blogeinträgen erzählt.
Nun soll es aber um meinen zweiten Gartenteil gehen. Er liegt auf der anderen Seite der Pflasterfläche und umfasst mein Frühlingsbeet am ehemaligen Hühnerhaus mit weißem und lila Flieder, einer Forsythie, Schneeglöckchen, Winterlingen, Waldmeister und zwei Kletterrosen. Am Hühnerhäuschen selbst wächst Wilder Wein, der im Sommer von Bienen nur so summt und sich im Herbst blutrot färbt.

Links neben dem Hühnerhäuschen liegt der ehemalige Hühnergarten. Wir halten jedoch seit einigen Jahren keine Hühner mehr, so dass sich auch dieser Bereich zum Garten entwickelt hat. Allerdings war der Boden von der jahrzehntelangen Hühnerhaltung praktisch tot und ist von diversen Obstbäumen völlig durchwurzelt. Gemüseanbei schied also, auch wegen dem Schattenwurf, aus.
Ich versuchte es mit Rasen...

... was kläglich mißlang.
Rechts sieht man das damals gerade frisch umgestochene Kräuterbeet mit diversen Kräuter gegen Bauchweh, Verletzungen und Erkältung.
Die Birne vorne steht inzwischen nicht mehr. Sie wurde durch eine Knorpelkirsche ersetzt. Ebenso wie die Zwetschge weiter hinten, die einer Birne Platz machte. Beide Bäume mussten wegen Obstbaumkrebs gefällt werden.
Die Grenze zum Nachbargarten fällt nicht auf, weil es ein hoher Maschendrahtzaun ist und dahinter auch wieder Gras wächst. Mein Garten endet bei der schmalen Blumenrabatte quer im Bild. Die Tulpen wachsen schon auf der anderen Seite des Zauns.

Auch hier musste das Gras weichen und hat mehreren Blumenbeeten Platz gemacht.
Direkt am Zaun hat mein "Gärtner" (einer meiner Söhne, der sich so für Garten und Pflanzen interessiert, dass er Landschaftsarchitekt werden will) schon vor zwei Jahren ein Blumenbeet angelegt.
Daran angrenzend wurden Wege abgestochen und neue Beete entstanden. Erhalten blieb dabei das Kräuterbeet und zwei Schattenbeete, die sich hinter dem Holzschuppen (hinter dem Hühnerhaus) ausbreiten. Sie wurden allerdings ebenfalls größer.
Ein paar Impressionen vom "Umbau"
Ich versuche mich mal an einem Rundgang. Es beginnt vorne am Pflasterweg mit in etwa dem gleichen Blickwinkel wie das ältere Bild oben. Dann folgen wir dem Grasweg (der noch durch einen Rindenweg ersetzt werden soll) zunächst geradeaus und dann nach rechts um den Holzschuppen herum und zwischen den Schattenbeeten hindurch zum Kompostplatz. Wir drehen wieder um und gehen den Weg zurück. Sassy, eine meiner Katzen, leistet uns dabei Gesellschaft. Sie ist immer dabei, wenn ich im Garten bin und schaut ob ich alles richtig mache. Ansonsten lässt sie sich aber kaum blicken und ist sehr scheu.
Die Bilder stammen vom letzten Oktober und es sieht demensprechend kahl aus.
Inzwischen wurden das Beet links vom Kirschbaum (das rechte Bild der ersten Reihe) bis zum Baum hin verbreitert und überall die Grasnarbe abgestochen. Als Bodenbelag wurde Wurzelflies und darauf Rindenschrot, teils sehr fein, teils sehr grob, aufgebracht.
So sieht es aktuell aus:

Der Schrank im letzten Bild wurde nicht bei einem Umzug vergessen.
Es ist ein alter Küchenschrank, der momentan zum Insektenhotel ausgestattet wird.
Die Glasscheiben im oberen Teil des Schrankes wurden entfernt und unten hoffe ich mit Laub, Zweigen und Holzwolle irgendwann mal Igel anzulocken. Eine Tür ist fixiert, damit der Wind den schrank nicht schließen kann und sich kein Tier in einer Falle wiederfindet.
Rechts davon soll auf einem der neu angelegten Blumenbeete eine Bienen- und Schmetterlings-Weide ausgesäht werden. Hinter dem Schrank steht die Forsythie der Nachbarin und ringsherum sind Obstbäume (Apfel, Kirsche, Zwetschge, Mirabelle, Birne). Ich glaube, da haben die Insekten ein reich gedecktes Buffet.















































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